Shogun

Auf einen Blick:
Verlag : Ravensburger
Autor : Teruo Matsumoto
Spieleranzahl : 2 Spieler
Alter : ab 8 Jahre
Dauer : ca. 30 min
Erscheinungsjahr : 1979

Spielart: Zugspiel

Auszeichnungen:
Spiel der Jahres 1979 Auswahlliste

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Das Spielmaterial
1 Spielbrett - 8 rote Spielfiguren (inkl. 1 Shogunfigur) - 8 weisse Spielfiguren (inkl. 1 Shogunfigur) - 1 Spielregel

Das Ziel des Spieles ist es, den gegnerischen Shogun zu fangen, oder alternativ sechs der gegnernischen Figuren zu schlagen

Schauen wir uns zunächst das Spielmaterial an. Das Spielbrett ist mit 8 x 8 Feldern gerastert. In das Spielbrett selber sind unsichtbar kleine Magnete eingebaut. Die Plastikspielsteine haben im Inneren eine metallische Scheibe mit aufgedruckten Zahlen. Durch eine Öffnung an den Spielsteinen ist so immer ein Zahlenwert zu sehen, der sich ändert wenn der Stein über das Brett bewegt wird. Damit die Spielfiguren anfangs nicht immer die gleichen Zahlen anzeigen, wird das Spielbrett beliebig zwischen den beiden Spielern ausgerichtet. Jeder Spieler baut nun in seiner Startreihe die 8 eigene Figuren so auf, dass der Pfeil auf den Figuren hin zum Gegner zeigt. Der eigene Shogun-Stein wird dabei immer auf das fünfte Feld von links gestellt. Nun kann das Spiel beginnen.

Gespielt wird immer abwechselnd. Dabei muss der aktive Spieler immer genau eine Figur bewegen. Für die Bewegung gelten folgenden Regeln:
Ein Spieler verliert dieses Spiel sofort, wenn ein er
(Superfred 06.04.05)

Weitere Infos:
- Die Homepage von Ravensburger

Superfred vergibt 4 von 10 Punkten:
"Shogun" ist ein Spiel welches man sein Alter klar anmerkt. Ich kann mich daran erinnern, dass ich dieses Spiel trotz Schachkenntnisse früher gemocht und häufig gespielt habe. Heute kann das Spiel keinen mehr so recht begeistern, dafür gibt es einfach bessere abstrakte 2er-Zugspiele (ich denke da zum Beispiel einfach man an die hervorragende GIPF-Reihe). Insbesondere weil keine langfristige Planung möglich ist. Immerhin erfährt man erst die Zugweite die ein Stein besitzt, nachdem man ihn auf ein Feld gesetzt hat. Man kann also "Shogun" auf gut Glück spielen und hoffen am Ende eines Zuges einen gegnerischen Stein anzugreifen. Oder man spielt auf Sicherheit und versucht seine Steine so zu ziehen, dass sie möglichst immer auf, durch andere Steine gesicherte, Felder enden. Die Idee mit der wechselnden Zugweite, die durch die magnetischen Felder reguliert werden ist sicherlich nicht schlecht, dafür ist mir aber der Glückfaktor für ein solches Spiel einfach zu hoch und der Unterhaltungswert einfach zu gering.

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