Schatz der Kobolde

Auf einen Blick:
Verlag : Drei Magier Spiele
Autor : Dirk Baumann
Grafik : Rolf Vogt
Spielanzahl : 2 bis 4 Spieler
Alter : ab 5 Jahre
Dauer : 20 bis 25 min
Erscheinungsjahr : 2010

Spielart: Merkspiel


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Schatz der Kobolde von Drei Magier Spiele

Das Spielmaterial
1 Spielfeld - 16 Koboldplättchen - 16 Aufgabenplättchen - 16 lila Glückskristalle - 1 großer Zauberkristall - 1 Spielanleitung

Das Ziel des Spieles ist es als erster Spieler vier Glückskristalle zu finden.

Zu Beginn des Spieles werden die 16 Koboldplättchen in die Aussparungen des Spielbretts gelegt. In jedem Koboldplättchen ist versteckt eine kleine Metallscheibe eingesetzt, so dass das magische Kristall später in eine bestimmte Richtung ausschlagen kann, ohne dass die Spieler im Vorfeld diese Richtung erahnen können. Neben jedes Koboldplättchen wird nun zufällig ein lila Glückskristall gelegt, diese Plättchen gilt es später im Spiel einzusammeln.
Der große Zauberkristall ist durchsichtig. Im Kristall selber befindet sich ein Magnet, der mittels einer Schur frei im Inneren des Kristalls schwingen kann. An Anfang des Spieles wird der große Zauberkristall in die Spielbrettmitte gestellt. Das Spielbrett zeigt ein Wegenetz, durch das die Koboldplättchen verbunden sind, und auf dem sich der Zauberkristall später im Spiel entlang bewegen wird. Die 16 Aufgabenplättchen werden verdeckt gemischt und neben dem Spielplan bereit gelegt. Jeder Spieler nimmt sich nun noch ein Aufgabenplättchen und legt dieses offen vor sich ab.

Gespielt wird reihum. Der aktive Spiele kündigt seinen Mitspielern an, auf welches nächste Koboldfeld entlang der Wege er mit dem Kristall ziehen möchte und nennt danach den Namen des Koboldes (oder einfach die Farbe des Koboldes), der sich auf diesem Feld versteckt hat. Dann zieht er den großen Kristall auf das angekündigte Feld und es wird überprüft in welche Richtung das Pendel innerhalb des großen Kristalls ausschlägt. Zeigt es den zuvor genannten Kobold so bleibt der aktive Spieler weiter an der Reihe, wurde ein falscher Kobold genannt, ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn an der Reihe. Jeder Spieler versucht dabei die Position des lila Glückskristalls auf dem Spielbrett zu erreichen, den die eigene Aufgabenkarte zeigt. Kann ein Spieler den korrekten Kobold des Feldes benennen auf dem der gesuchte lila Glückskristall liegt, so nimmt er diesen Glückkristall und legt ihn auf seine Aufgabenkarte. Nun nimmt er sich noch eine neue Aufgabenkarte aus dem Vorrat und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Es gewinnt der Spieler, der als erster vier lila Glückskristalle sein eigen nennt.

Variante:
Hat ein Spieler ein lila Glückskristall gefunden, so darf er ein beliebiges Koboldplättchen um 90° Grad drehen (und somit die gesuchte Koboldfarbe verändern).
(Superfred 14.12.10)

Weitere Infos:
- Die Homepage vom Drei Magier Spiele

Superfred vergibt 8 von 10 Punkten (für ein Kinderspiel):
Schatz der Kobolde ist ein unterhaltsames Merkspiel für die ganze Familie. Die Anleitung ist kurz, verständlich und mit Beispielen verstehen, so dass keine Fragen offen bleiben. Dabei sind die Regeln nun wirklich nicht neu. Man muss sich halt an einigen Stellen auf dem Plan etwas merken um dann mit einer Figur über diesem Plan ziehen zu können um etwas einzusammeln. Das ist nicht neu, wurde hier aber hervorragend umgesetzt. In den Pappplättchen auf dem immer neu zusammen zustellenden Spielplan befinden sich kleine Metallplättchen. In dem Kristall, mit dem sich die Spieler über den Plan bewegen befindet sich ein Magnet, und dieser schlägt in eine bestimmte Richtung aus, wenn man den Kristall auf ein Pappplättchen stellt. Prinzipiell hätte man das gleiche Spiel auch einfach mir Plappplättchen gestalten können die umgedreht hätten werden müssen. Aber dann wäre das Spiel wahrscheinlich nur halb so gut bei den Spielern angekommen. Gerade bei Kindern übt Magnetismus immer noch eine große Faszination im Spiel aus, und erzeugt eine gewisse Spannung in welche Richtung der Magnet nun letztendlich ausschlagen wird. Wie gesagt, wer neue Mechanismen erwartet sollte einen großen Bogen um das Spiel machen. Wer aber noch nicht so viele Merkspiele sein eigen nennt und die großen, sich erfreuenden Kinderaugen nicht missen möchte, der sollte sich dieses Spiel ruhig genauer anschauen. Und wenn die Kinder dann im Bett sind, spielen die Mamas und die Papas das Spiel am besten in der beschriebenen Variante, bei der sich die Feldeigenschaften - die sich Erwachsene in der Regel sowieso schon schwieriger merken können - während des Spiels ändern. Sicher, mit rund 26 Euro ist das Spiel für ein einfaches Merkspiel nicht wirklich günstig, uns hat es aber allen, egal ob Gross oder Klein, viel Spass bereitet und wird sicherlich noch häufiger auf den Tisch kommen, auch dann wenn die Kinden schon schlafen.

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